Edition Michael Kellner | beatgeneration | Harold Chapman, Beats á Paris


Harold Chapman,
Beats á Paris

Allen Ginsberg, William S. Burroughs, Gregory Corso, Brion Gysin im Beat Hotel und das Paris der 50er Jahre.

Rue Git-le-Coeur Nr. 9 – das war in den 50er Jahren der Geheimtip unter den Künstlerhotels in Paris. Hier wohnten u.a. Allen Ginsberg, William S. Burroughs, Brion Gysin und Gregory Corso, und ihr späterer Ruhm ließ auch das Hotel in die Geschichte eingehen.

Aber ohne den englischen Fotografen Harold Chapman, der von 1958 bis 1963 ebenfalls dort wohnte, wäre das Hotel nur eine Fassade ohne Inhalt, eine Geschichte ohne Bilder geblieben. Chapman fotografierte das Haus und die dort logierende Boheme, und machte sie so unsterblich – aber das war nur ein Teil seiner Arbeit. Sein eigentliches Interesse galt der Stadt Paris und ihren Bewohnern, den Hinterhöfen und Seitenstraßen, den Cafés und Flohmärkten, den Markthelfern und den Nonnen, den jungen lebenshungrigen Existentialisten und den alten Frauen, den Trampern und Flics, und den überdimensionalen Plakatwänden, die die Straßen säumten. 

In über 10 Jahren entstanden so Bilder aus dem Alltag einer Metropole, die vielleicht gerade wegen ihrer alltäglichkeit das Besondere spüren lassen: Harold Chapmans Fotografien fangen das Flair des Paris der späten Fünfziger Jahre ein – sie atmen unverkennbar den Geist der Nouvelle vague und des Cool Jazz und sind wie diese ein beeindruckendes künstlerisches Dokument jener Jahre. 

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Harold Chapman auf der Buchmesse 2002. Photo: C. Perry

Paris und die Dichter der Beatgeneration 1957–1963

Mit Texten von Barry Miles, Harold Chapman und
Michael Kellner. 

Verlegt von der OMC-Galerie und
Edition Michael Kellner.
110 Abbildungen, 23 x 23 cm, 128 Seiten, Duoton, Leinen mit Schutzumschlag, Fadenheftung. zur Zeit nicht lieferbar!
ISBN 987-3-933444-12-7 

»In seinem Fotobuch ›Beats àParis‹ zeigt Chapman nicht nur die schäbigen Zimmer und engen Stiegen des Hotels, … sondern verwebt diese Aufnahmen mit Bildern der Stadt, die zum Flucht- und Sehnsuchtsort so vieler Mitglieder der Beatgeneration geworden war. … Chapmans Fotos … sind Erinnerungen an einen einzigartigen Ort.« FAZ 

»Die Bilder haben bis heute eine große Frische behalten und diese scheinbare Unmittelbarkeit, bei der man erst beim zweiten oder dritten Sehen darauf kommt, warum gerade dieser Bildausschnitt so wirkungsvoll ist, warum einen gerade dieser Ausdruck so berührt.« TAZ 

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